Im Rahmen der EMAH-Kampagne „Checkst Du? Mach den EMAH-Check!“ informieren die Expertin Prof. Dr. Claudia Dellas und der Experte Prof. Dr. Oktay Tutarel verständlich und fachlich fundiert über wichtige Fragen rund um das Leben mit angeborenem Herzfehler im Erwachsenenalter. Themen sind unter anderem die Bedeutung spezialisierter Nachsorge, mögliche Rest- und Folgezustände, körperliche Aktivität, psychische Belastungen, Familienplanung und Schwangerschaft sowie passende Anlaufstellen für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler.
Anke erfuhr erst mit 18 Jahren und eher zufällig von ihrem angeborenen Herzfehler. Bei einer Einstellungsuntersuchung fiel erstmals auf, dass mit ihrem Herzen etwas nicht stimmte. Bis dahin hatte sie selbst nichts bemerkt. Heute engagiert sie sich ehrenamtlich für die Deutsche Herzstiftung und möchte anderen EMAH Mut machen, auf ihr Herz zu achten.
Denn ein angeborener Herzfehler ist nicht immer sichtbar. Und mögliche Veränderungen machen sich nicht immer sofort bemerkbar.
Jürgen lebt seit seiner Kindheit mit einem angeborenen Herzfehler. Lange waren Sport und körperliche Belastung für ihn mit Einschränkungen und Verboten verbunden. Später entdeckte er Volleyball für sich und merkte, wie viel trotz seines Herzfehlers möglich ist.
Gleichzeitig kennt er eine Situation, die viele junge Erwachsene erleben können: Mit dem eigenen Leben, dem Auszug und neuen Verpflichtungen geriet auch die regelmäßige Nachsorge zeitweise aus dem Blick.
Heute engagiert sich Jürgen ehrenamtlich für die Deutsche Herzstiftung und sagt ganz klar: Nachsorge ist Nummer 1.
Seine Botschaft: Nicht nur fragen, was mit einem angeborenen Herzfehler nicht geht. Gemeinsam mit den behandelnden Fachleuten herausfinden, was möglich ist.
Jessica lebt seit ihrer Kindheit mit einem angeborenen Herzfehler. Entdeckt wurde er bei einer Vorsorgeuntersuchung, nachdem ihre Kinderärztin ein Herzgeräusch festgestellt hatte. Später musste sie am offenen Herzen operiert werden.
Heute arbeitet Jessica als Gärtnerin im Zierpflanzenbau. Ihre Narbe gehört für sie genauso zu ihrem Leben wie ihr Herzfehler. Sie möchte nicht darauf reduziert oder unterschätzt werden.
Gleichzeitig hat sie erfahren, wie wichtig regelmäßige Nachsorge sein kann: Bei ihren Kontrollen wurden Herzrhythmusstörungen frühzeitig erkannt.
Anlässlich der Kampagne "Mach den EMAH-Check!" geben Frau Prof. Dr. Brigitte Stiller, Herr Prof. Dr. Anselm Uebing und die Patientin Svenia Schmidt Einblicke in die aktuelle Versorgungssituation von Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler: Was ist das Besondere an der Patientengruppe der EMAH? Warum entstehen so häufig Lücken in deren Nachsorge? Wie kann man die Betroffenen besser erreichen und informieren?
Vor welchen Herausforderungen stehen Menschen mit angeborenem Herzfehler beim Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter? Ein Gespräch mit den Kinderkardiologen Prof. Ingo Dähnert und Dr. Jens Bahlmann.
Mit der bundesweiten Kampagne „Checkst Du? Mach den EMAH-Check“ macht die Deutsche Herzstiftung/Kinderherzstiftung darauf aufmerksam, warum regelmäßige Kontrollen, spezialisierte Versorgung und gute Information für EMAH so wichtig sind.
Selbst Betroffene wissen oft nicht, dass sie ein EMAH sind – ein Erwachsener mit angeborenem Herzfehler. Ein Gespräch mit einer Patientin und ihrer Ärztin übers Flüggewerden.
Ein Leben mit angezogener Handbremse war für Svenia keine Option. Trotz des komplexen Herzfehlers hat sie ihren Weg gefunden, Grenzen auszutesten.
Was macht ein Start ins Leben mit schwerem Herzfehler langfristig mit der Seele eines Menschen? Ein Gespräch mit Dr. Eva Sperber.
Wie gelingt es, mit einem angeborenen Herzfehler unbeschwert zu verreisen? Diese Frage beantworten Prof. Dr. Ulrike Herberg und Prof. Dr. Michael Hofbeck anhand ausführlicher medizinischer Hinweise. Ergänzt werden ihre Ausführungen durch die persönliche Perspektive der Patientin Svenia Schmidt, die von ihren eigenen Erfahrungen berichtet.
Im Mittelpunkt dieses Online-Seminars stehen unter anderem folgende Themen:
• Reisevorbereitung und medizinische Abklärung
• Reisen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter
• Medikamente, Notfallunterlagen und wichtige organisatorische Fragen
• Umgang mit Unsicherheiten und persönlichen Hürden
• praktische Tipps aus ärztlicher und Betroffenenperspektive
Belastungen gehören zum Leben mit einem angeborenen Herzfehler dazu – für Betroffene ebenso wie für Angehörige. Umso wichtiger ist es, Wege zu finden, gestärkt mit Herausforderungen umzugehen.
Im Online-Seminar zeigt Dr. Isabella Helmreich, Psychologische Psychotherapeutin und wissenschaftliche Leiterin des Bereichs "Resilienz & Gesellschaft" am Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) in Mainz, wie man die eigene Resilienz stärken kann.
Unter der Moderation von Ruth Ney erfahren Sie, wie Sie persönliche Ressourcen aktivieren, kleine Energieinseln im Alltag schaffen, eigene Grenzen akzeptieren und soziale Netzwerke gezielt nutzen können, um besser mit Belastungen umzugehen und Ihre seelische Gesundheit zu stärken.
Unter der Moderation von Medizinjournalistin Ruth Ney erklärt Prof. Dr. med. Walter Knirsch, Oberarzt am Universitätskinderspital Zürich und Hauptautor der Leitlinie „Infektiöse Endokarditis und Endokarditisprophylaxe“, worauf Eltern, Jugendliche und Fachpersonal achten sollten, um eine Endokarditis rechtzeitig zu erkennen und vorzubeugen. Was genau ist eine Endokarditis – und warum sind Menschen mit angeborenem Herzfehler besonders gefährdet? Wann ist eine Antibiotikaprophylaxe wirklich sinnvoll? Wie lassen sich Warnzeichen frühzeitig erkennen und welche Rolle spielen Zahngesundheit, Hygiene und ärztliche Kontrollen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Prof. Knirsch im Live-Seminar.
Wie lassen sich kardiovaskuläre Erkrankungen frühzeitig verhindern – gerade bei jungen Menschen mit angeborenem Herzfehler?
Expertin des Abends: Prof. Dr. Renate Oberhoffer-Fritz
- Lehrstuhlinhaberin für Präventive Pädiatrie an der School of Medicine and Health an der TU München
- Oberärztin der Kinderkardiologie am Deutschen Herzzentrum München
In ihrem Vortrag vermittelt Prof. Oberhoffer-Fritz fundierte Einblicke in aktuelle Erkenntnisse der präventiven Medizin – verständlich und praxisnah.
Bleiben Sie informiert: Abonnieren Sie unseren Newsletter herzblatt-Express unter https://herzstiftung.de/herzblatt-express und erhalten Sie regelmäßig Informationen rund um angeborene Herzfehler, Veranstaltungen, Videos und neue Online-Seminare.
Die Online-Seminar-Reihe der Kinderherzstiftung der Deutschen Herzstiftung e. V. geht mit einem wichtigen medizinischen Thema weiter: Lungenhochdruck bei angeborenem Herzfehler. Was genau versteht man unter Lungenhochdruck? Welche Symptome treten auf – und welche Warnzeichen sollte man kennen? Wie erfolgt die Diagnose, welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es und was können Betroffene selbst tun? Diese und viele weitere Fragen werden im Live-Seminar beantwortet.
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Die erfolgreiche Online-Seminar-Reihe der Kinderherzstiftung der Deutschen Herzstiftung e.V. startet 2024 mit einem spannenden Vortrag zum Thema „Ängste bei Kindern mit angeborenem Herzfehler". Welche spezifischen Ängste treten häufig bei Kindern mit angeborenem Herzfehler auf und wie unterscheiden sie sich in verschiedenen Altersstufen? Was können Kinder gegen diese Ängste tun? Wie kann das Umfeld unterstützen? Diese und weitere spannende Fragen beantwortet Stefan Hetterich, Diplom-Psychologe und tiefenpsychologischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut.
Unserem Sonderdruck "Herzfehler und Ängste" finden Sie unter https://herzstiftung.de/system/files/....
Besuchen Sie auch die Seite des Referenten: https://www.therapie2go.com/herzkind/.
Die Online-Seminar-Reihe geht mit einem spannenden Vortrag zum Thema „Schwangerschaft bei Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler" weiter. Ist eine Schwangerschaft überhaupt denkbar? Ist mein Herzfehler vererbbar? Diese und weitere Fragen werden von den Expertinnen Univ.-Prof. Dr. Ulrike Herberg, Direktorin der Klinik für Kinderkardiologie und Angeborene Herzfehler an der Uniklinik RWTH Aachen & 2. Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler e.V., und PD Dr. Corinna Lebherz, Fachärztin für Innere Medizin – Kardiologie mit EMAH-Zusatzqualifikation an der Uniklinik RWTH Aachen & Sprecherin der DGK Arbeitsgruppe "Kongenitale Herzfehler im Erwachsenenalter", beantwortet.
Die Online-Seminar-Reihe geht mit einem spannenden Vortrag zum Thema „Sport mit angeborenen Herzfehlern ", unter der Moderation von Medizinredakteurin Ruth Ney, weiter. Dürfen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit angeborenem Herzfehler sportlich betätigen, worauf muss dabei geachtet werden und welche Voruntersuchungen sind nötig? Diese und weitere spannende Fragen erklärt Frau Dr. Nicole Müller, Oberärztin in der Abteilung Kinderkardiologie der Universitätsklinik Bonn und dort als Leiterin der Sektion Sportmedizin sehr aktiv an den sportmedizinischen Programmen beteiligt und Co-Autorin der Leitlinie „Sport bei angeborenen und erworbenen Herzerkrankungen“.
Die neue Online-Seminar-Reihe, anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Kinderherzstiftung der Deutschen Herzstiftung e.V., geht mit einem spannenden Vortrag zum Thema „Herzinsuffizienz bei Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler (EMAH) ", unter der Moderation von Medizinredakteurin Ruth Ney, weiter. Was ist Herzinsuffizienz, wie entsteht sie, worauf muss geachtet werden und wie wirkt sich eine Herzschwäche auf angeborene Herzfehler aus? Diese und weitere spannende Fragen erklärt Prof. Dr. Dr. med. Harald Kaemmerer, Leiter der Ambulanz für Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern des Deutschen Herzzentrum München. Mehr Informationen für Erwachsene mit einem angeborenen Herzfehler gibt es in dem EMAH-Ratgeber der Kinderherzstiftung.
Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Kinderherzstiftung der Deutschen Herzstiftung e.V. startet die Online-Seminar-Reihe mit dem Thema "Arterieller Bluthochdruck im Kindes- und Jugendalter" unter der Moderation von Medizinredakteurin Ruth Ney. Was ist Bluthochdruck, wie entsteht er, kann er vererbt werden und wie wirkt sich Bluthochdruck auf angeborene Herzfehler aus? Diese und weitere spannende Fragen erklärt Prof. Dr. med. Robert Dalla Pozza, Hauptautor der Leitlinie "Arterielle Hypertonie" und stellvertretender Klinikdirektor der Abteilung für Kinderkardiologie und Pädiatrische Intensivmedizin, am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München Campus Großhadern.
Im Rahmen eines Online-Seminars, welches vom Herzkind e.V. und der Kinderherzstiftung gemeinsam mit dem Deutschen Herzzentrum München organisiert wurde, hat Professor Peter Ewert einen Vortrag mit dem Titel „Corona und Patienten mit angeborenen Herzfehlern“ gehalten. Positive Reaktionen der Zuhörerinnen und Zuhörern haben uns dazu bewogen den Vortrag noch einmal aufzuzeichnen, um ihn einem größeren Publikum zur Verfügung zu stellen. Der Vortrag wurde am 6. November 2020 aufgezeichnet.