Herz mit zwei EKG-Linien

Herzwochen 2026

Vorhofflimmern erkennen und handeln

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Herz aus dem Takt – Vorhofflimmern erkennen und handeln

Vorhofflimmern tritt so häufig auf, dass man von einer Volkskrankheit spricht. Bleibt Vorhofflimmern unbehandelt, drohen Schlaganfälle und Herzkomplikationen. Gerade beim ersten Auftreten löst Vorhofflimmern bei vielen Menschen Angst und Panik aus, wenn sie merken, dass ihr Herz aus dem Takt gerät. Allerdings kann eine Vorhofflimmern-Attacke auch ganz unbemerkt verlaufen. Häufig wird Vorhofflimmern daher nur durch Zufall bei einer ärztlichen Untersuchung entdeckt – manchmal auch zu spät, nämlich erst dann, wenn es bereits zu einem Schlaganfall gekommen ist. Es gibt kaum eine Herzrhythmusstörung, für die so viele Ursachen bekannt sind wie für Vorhofflimmern: Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, Herzschwäche, Herzmuskelerkrankungen, Herzklappenfehler, aber auch Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes mellitus und deutliches Übergewicht. Daher rückt neben der direkten Behandlung der Rhythmusstörungen und der Vorbeugung eines Schlaganfalls mittels Gerinnungshemmern auch die Therapie der Grunderkrankungen und Risikofaktoren in den Fokus. 

Ziel der bundesweiten Herzwochen 2026 der Deutschen Herzstiftung ist es, die Bevölkerung für die Gefahren des Vorhofflimmerns zu sensibilisieren und über den heutigen Stand an Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Weitere Hinweise zu den Herzwochen 2026, wie z.B. Veranstaltungen in Ihrer Region, finden Sie auf dieser Seite im Oktober 2026.

Rückblick: Herzwochen 2025

In den Herzwochen 2025 hatte die Herzstiftung zusammen mit ihren Partnern über die Koronare Herzkrankheit (KHK) und den Herzinfarkt informiert. Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben nach wie vor einen dominierenden Einfluss auf die Sterblichkeit in Deutschland, und nach den Zahlen des aktuellen Deutschen Herzberichts sind Durchblutungsstörungen durch Herzkranzgefäßverengungen noch immer die häufigste Todesursache. Leider wird das hohe Schadenspotenzial der KHK häufig nicht oder zu spät ernst genommen – oft erst, wenn es zu einem Herzinfarkt gekommen ist. Viele Betroffene denken zudem nach einer erfolgreichen Behandlung, sie seien wieder gesund, weil sie keine Beschwerden mehr haben. Es fehlt häufig an dem Bewusstsein, dass eine KHK eine chronische Herzerkrankung ist und dass sie deshalb ihren Lebensstil ändern sowie dauerhaft ihre Medikamente einnehmen müssen. Unsere Angebote zu den Herzwochen 2025 finden Sie hier.

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Hier finden Sie unser Informationsmaterial – mit aktuellen Inhalten rund um die koronare Herzkrankheit und den Herzinfarkt. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Herz schützen, Warnzeichen erkennen und Herzinfarkten wirksam vorbeugen können.

Herzwochen 2025

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