Diabetes: bei Herzpatienten oft unerkannt
Warum leiden Herzkranke oft auch an Diabetes? Welche Symptome hat die Erkrankung? Welche Blutzuckerwerte sind anzustreben? Und was ist bei der Behandlung von herzkranken Diabetikern anders? Diese und andere Fragen beantwortet der neue Ratgeber der Herzstiftung "Diabetes und Herzgesundheit".
Besondere Aufmerksamkeit erhalten darin Herzerkrankungen, die eng mit Diabetes verknüpft sind wie Herzschwäche und Vorhofflimmern. So erhöht ein Diabetes das Risiko für eine Herzschwäche um das Zwei- bis Vierfache und ebenso das Risiko für Vorhofflimmern. Besonders gefährlich: Diese häufigste Form einer Herzrhythmusstörung verläuft bei Diabetikern oft „still“ – also ohne Symptome – dennoch ist das Schlaganfallrisiko massiv erhöht.
Doch es gibt eine gute Nachricht: Wird frühzeitig gehandelt, lassen sich schwerwiegende Folgeereignisse verhindern. Der Ratgeber klärt daher nicht nur über Risiken auf, sondern zeigt auch auf, welche Fortschritte die Medizin in diesem Bereich in den vergangenen Jahren gemacht hat. Neuere Medikamentenklassen, wie etwa SGLT2-Hemmer und GLP-1-Rezeptoragonisten, senken nicht nur den Blutzucker, sondern schützen nachweislich das Herz und verhindern Krankenhausaufenthalte. Genauso wichtig ist, was Herzpatienten selbst tun können: Ein gesunder Lebensstil ist der effektivste Schutzschild für ihre Gefäße.
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