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Schluss mit der Rauchen – der beste Weg für mehr Herzschutz

Mehr Luft bei Alltagsaktivitäten, mehr Energie und besserer Schlaf – davon profitiert dann auch die Herzgesundheit. Hören Sie , wie das gelingt.

junger Mann atmet frische Luft
Liubomir/sticokadobe.com

In dieser imPULS-Folge geht es um einen Risikofaktor für Herz und Gefäße, der nach wie vor oft unterschätzt wird. Ein Grund: er ist eng mit Gewohnheiten und mit schlechtem Gewissen verbunden – und das löst bei vielen sofort Abwehr aus. Neugierig geworden? 

Ja, es geht um das Thema Rauchstopp. Wieso ist es eigentlich so schwer, mit dem Rauchen aufzuhören? Wie kann ich mich selbst motivieren? Und was tun, wenn doch wieder zur Zigarette gegriffen wurde? Antworten auf diese Fragen und mehr finden Sie im Gespräch mit Professor Dr. Tobias Rüther vom LMU-Klinikum München, der schon seit mehr als 20 Jahren Raucher berät und vielen Menschen zum Verzicht auf den Glimmstängel verholfen hat. Sie nehmen ganz sicher wichtige Tipps mit für sich oder für andere Betroffene.

In dieser zweiten imPULS-Folge mit Prof. Rüther schauen wir auf das, was viele für die „harmlosere“ Alternative zur klassischen Zigarette halten – und die gerade bei jungen Menschen hoch im Kurs stehen: E‑Zigaretten bzw. Vapes, Tabakerhitzer, Pouches – also kleine rauchlose Tabakbeutel – und anderen Trends. Was unterscheidet sie? Außerdem geht es um die Frage: Entsteht hier auch eine Abhängigkeit? Und eignen sich E-Zigaretten wirklich, wie von der Industrie propagiert, für den Ausstieg aus dem Zigarettenrauchen?   

Die Gretchenfrage: Sind E-Zigaretten wirklich harmloser?

Zumindest für Einweg-E‑Zigaretten kann man das offenbar nicht sagen. Denn eine Studie des LMU Klinikums München aus dem Jahr 2025 zeigt: Moderne Einweg‑Vapes geben Nikotin fast so stark ab wie normale Zigaretten. Besonders beunruhigend: Der Nikotinspiegel stieg bei den Einwegprodukten bereits in der ersten Minute nach Konsumbeginn am stärksten an. Die maximale Nikotinkonzentration wurde nach nur fünf bis sechs Minuten erreicht – und somit schneller als bei klassischen Zigaretten (acht Minuten). 

Für das Suchtpotenzial eines Produkts ist vor allem der schnelle Anstieg der Nikotinkonzentration in der akuten Phase – also in den ersten Minuten nach Beginn des Konsums – entscheidend. Mit dem Fagerström-Test lässt sich einfach das Ausmaß einer Abhängigkeit feststellen. 

Quelle: Scientific reports, 15(1), Mai 2025.  https://doi.org/10.1038/s41598-025-97491-5

Experte

Professor Dr. Tobias Rüther
Porträt Prof. Tobias Rüther

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Machen Sie den Test: Bin ich tatsächlich abhängig?

Beim Fagerström-Test handelt es sich um ein anerkanntes Verfahren, dass die Nikotin- bzw. Zigarettenabhängigkeit anhand von sechs Fragen bestimmt. Je höher der Wert (maximal 10 Punkte) im Fagerström-Test ist, umso stärker ist die Abhängigkeit der betreffenden Person ausgeprägt.

Der Test setzt sich aus folgenden Fragen zusammen, wobei die Antwort jeweils mit einer bestimmten Punktzahl bewertet wird:

  • Wie bald nach dem Aufwachen rauchen Sie Ihre erste Zigarette?
    • innerhalb von 5 Minuten: 3 Punkte
    • nach 6–30 Minuten: 2 Punkte
    • nach 31–60 Minuten: 1 Punkt
    • nach mehr als 60 Minuten: 0 Punkte
  • Fällt es Ihnen schwer, das Rauchen an Orten zu unterlassen, an denen es verboten ist (z.B. in der Kirche, in der Bibliothek, im Kino)?
    • ja: 1 Punkt
    • nein: 0 Punkte
  • Auf welche Zigarette des Tages würden Sie am wenigsten verzichten wollen?
    • die erste am Morgen: 1 Punkt
    • andere: 0 Punkt
  • Wie viele Zigaretten rauchen Sie pro Tag?
    • 31 oder mehr: 3 Punkte
    • 21–30: 2 Punkte
    • 11–20 :1 Punkt
    • 10 oder weniger: 0 Punkte
  • Rauchen Sie in den Morgenstunden mehr als im Rest des Tages?
    • ja: 1 Punkt
    • nein: 0 Punkte
  • Rauchen Sie auch, wenn Sie krank sind und die meiste Zeit im Bett verbringen?
    • ja: 1 Punkt
    • nein: 0 Punkte
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Über 300.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Herz­in­farkt. Testen Sie hier Ihr Risiko für dieses oft dramatische Ereignis.

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